Eindrücke zu „Grefrath steht auf“

Du fragst: Was soll`s, dass wir beten? Wir können doch nichts bewegen, nicht aufhalten Rakete und Panzer. Aber wir können was tun – und das ist: festhalten an unseren Träumen.

Du fragst, was nützt`s, dass wir beten? Wir können doch nichts bewegen. „Die da oben lassen sich von uns nicht reinreden!“ Aber wir können was tun – und das ist: sagen, was uns nicht passt.

Du fragst: Was bringt`s, dass wir beten? Wir können doch nichts bewegen: Auch wenn wir dagegen sind – Krieg kommt.

Aber wir können was tun – und das ist: gemeinsam beten und die Stimme erheben.

(Pfarrer Prof. Dr. Lutz Friedrichs, Hofgeismar)

Was denkst du, Gott, über das, was geschieht. Da in der Ukraine. Von Russland bedroht.

Du hast Gedanken des Friedens. So sagt es die Bibel. (Jeremia 29.11) Aber jetzt ist Krieg.

Und wir haben Angst. Zu viel Bosheit und Sturheit. Hass und Hetze. Da wird es einem schwindelig.

Wo gibt es Halt? Wir kommen zu dir und bitten dich, Gott:

Pflanz deine Gedanken des Friedens ein in die Köpfe der Mächtigen. In die Herzen derer, die jetzt um Frieden verhandeln.

Gib Hoffnung und Zukunft, und klaren Verstand. Damit Friede sich ausbreitet. Dort in der Ukraine, und hier bei uns.